Immer aktuell Informiert über den FC Neustadt

FCN Projekt Kunstrasenplatz
FC Neustadt
SV Neustadt-Hölzlebruck
SVH
 
Bausteinaktion zu Gunsten des Kunstrasenplatzes.
Mehr Infos zur Bausteinaktion  Stand: 10.03.2009 
Zeitungsberichte
Bilder vom Bau: 14.07.08  15.07.08  18.07.08  21.07.08  22.07.08  25.07.08  28.07.08  30.07.08  31.07.08  01.08.08  04.08.08  05.08.08  06.08.08  14.08.08  16.08.08  18.08.08  19.08.08  21.08.08
27.08.08   28.08.08   04.09.08
Einweihung 03.10.08   Zeitungsbericht Einweihung 03.10.08  Zeitungsbericht 08.08.2009

Hartplatz Jahnstadion
So sah der Platz einmal aus.
So sieht er heute aus.
 
Baubeginn: 14. Juli 2008
Bauende: ca. 35. Woche 2008
 
Spendenkonten: Sparkasse Hochschwarzwald * BLZ 68051004
Kto.Nr. 4464764
  Volksbank Freiburg * BLZ 68090000
Kto.Nr. 17957724
 
Schreiben an die Vereinsmitglieder des FCN und SVH

Kunstrasenplatz im Jahnstadion Neustadt

Sehr geehrtes Vereinsmitglied,
ein lang gehegter Wunsch geht für unsere beiden Vereine in Erfüllung. Doch bevor es soweit ist, bedarf es noch einer recht großen Anstrengung von uns allen, sozusagen von der großen Fußballfamilie des FCN und des HSV.
Wie Sie sicher aus der Presse entnommen haben, müssen wir beiden Fußballvereine bei Gesamtkosten von 335 Tsd. Euro zusammen Eigenmittel und Eigenleistungen in Höhe von
65 Tsd. €
aufbringen. Die Möglichkeiten der Eigenleistungen sind begrenzt, so dass der Hauptteil durch Spenden gedeckt werden muss.
Wir sind somit auch auf eine Vielzahl von Kleinspenden angewiesen und „verkaufen“ daher Partiellen des neuen Kunstrasenplatzes ab 50,-- €. Die „Besitzer“ der Partiellen werden später auf einer entsprechenden Tafel (Beispiel) verewigt. (Sofern Sie dies nicht ablehnen und lieber anonym bleiben wollen).
Es können eine oder mehrere zusammenhängende Partiellen oder auch die besonderen Stücke wie Eckfahne, Tore, Elfmeterpunkt usw. erworben werden. Sie können uns ganz einfach den entsprechenden Betrag überweisen, oder uns kontaktieren, falls Sie uns helfen wollen und weitere Informationen wünschen. Infos finden Sie auch auf der jeweiligen Homepage unserer Vereine.
Für den Erwerb einer Partielle stellen wir ein „Zertifikat“ aus. Bei Spenden bis 100 € gilt die Überweisungsbestätigung der Bank  als Spendenbestätigung. Über höhere Beträge stellen wir eine Spendenbescheinigung aus. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung.

                        Mit freundlichen Grüßen            Arnold Löffler      Josef Heizmann

     
Zeitungsberichte

Badische Zeitung vom Dienstag, 19. August 2008 
Neustadt macht es wie der FC Bayern 
Der ehemalige Hartplatz im Jahnstadion ist jetzt grün / Neuartiger Kunstrasen begeistert die Fußballer in der Wälderstadt
Von unserer Mitarbeiterin Eva Korinth
TITISEE-NEUSTADT. "Das ist affengeil!" Diesen Ausdruck hörte man am Wochenende vielfach im Jahnstadion in Neustadt. Der ehemalige Hartplatz ist grün geworden. Der neue Kunstrasen ist auf den ersten Blick von echtem Gras fast nicht zu unterscheiden. Der neue Belag wurde von der Firma Polytan erst zum zweiten Mal in Deutschland verlegt. Der erste Kunstrasen dieser Art liegt auf dem Trainingsgelände des FC Bayern in München.
27 Rollen wurden verlegt, dann war die 75 auf 100 Meter große Fläche grün. Die Rollen wurden miteinander verklebt, liegen freischwimmend auf der elastischen und wasserdurchlässigen Gummischicht auf. Diese Gummischicht hatte vergangene Woche ihre "Wassertaufe" bestens bestanden. Das Wasser läuft einwandfrei ab. Immer wieder fanden sich am Samstag und Sonntag neugierige Fußballer im Stadion ein und streichelten vorsichtig das Kunstgras, das vier Zentimeter hoch ist. "Toll!" , klang es bewundernd. Immer wieder wurde ungläubig über die Kunsthalme gestreichelt. Die Begeisterung war sichtbar in den Gesichtern. Bauleiter Rudi König und FCN-Vorsitzender Arnold Löffler waren ebenso begeistert. Am Sonntag wurden die Linien eingeklebt. Bereits fertig eingearbeitet waren die weiße Mittellinie und eine Außenlinie. Das Original-Spielfeld erhält weiße Linien, die Jugendspielfelder werden in Gelb und Blau gelegt. Damit sich der 7500 Quadratmeter große Kunstrasen nicht bei Belastung verschiebt und dennoch die Möglichkeit hat, bei unterschiedlicher Witterung zu arbeiten, wird Quarzsand und grünes Kunststoffgranulat darauf verteilt. Etwa vier bis fünf Kilogramm je Quadratmeter. Die Mischung sorgt auch dafür, dass die "Grashalme" nicht so schnell abbrechen und die Verletzungsgefahr geringer wird. Wenn das geschehen ist, die Auffüllung, dann haben der SV Hölzlebruck und der FC Neustadt eine neue elastische Trainings- und Spielfläche. Am Dienstag, wenn das Wetter trocken bleibt, soll es so weit sein. Dann müssen wieder die Fußballer ran und die Abschlussarbeiten erledigen.
Das Schöne an der Kunstrasenfläche ist auch, dass sie im Winter gut genutzt werden kann. Bei Schnee wird einfach auf zehn Zentimeter abgefräst. Laut Firma sollte die Kunstrasenfläche nicht mehr als 20 Stunden pro Woche benutzt werden, damit sie sich gut regenerieren kann. Gute Reinigung ist zudem nötig, wenn möglich wöchentlich. Dann kann der Kunstrasen bis zu 20 Jahre halten.
Immer noch läuft die Bausteinaktion. Auf dem Spendenplan sind noch viele Felder frei, die auf großzügige Unterstützer warten.

 

Badische Zeitung vom Samstag, 12. Juli 2008 
Anpfiff für die Bagger

Kommende Woche beginnen die Arbeiten für den neuen Kunstrasenplatz des FCN und des HSV
Von unserem Redakteur Peter Stellmach

TITISEE-NEUSTADT. Beim FC Neustadt und beim SV Hölzlebruck darf man sich die Hände reiben. Denn voraussichtlich schon am kommenden Dienstag können die Baumaschinen ins Jahnstadion rollen und mit einem symbolischen Spatenstich den Umbau des ungeliebten Hartplatzes zum lang ersehnten Kunstrasenplatz beginnen.
Der Firma Bombardi und den vereinseigenen Bauhelfern folgt die Fachfirma Polythan, und die will nach vierwöchiger Bauzeit bereits am 20. August die fertige Anlage an die Fußballvereine übergeben.
"Das ist optimal" , freut sich FCN-Boss Arnold Löffler. Ende Juni hatten er und sein HSV-Kollege Josef Heizmann noch gebangt, wie rasch man wohl zum Zuge kommen würde. Doch dann konnte die Firma Polythan den Auftrag sofort dazwischenschieben. Der Zeitraum ist ideal, weil derzeit spielfrei ist und die auch trainingsfreien Sommerferien anstehen. Die neue Saison beginnt erst Mitte August.
Erst am Donnerstagnachmittag wurden im Rathaus die letzten offenen Fragen der vertraglichen Vereinbarung zwischen der Stadt und den Vereinen geklärt, gestern um die Mittagszeit setzten die Verantwortlichen ihre Unterschriften dazu.
Die Vereine müssen, wie berichtet, für 20 000 Euro Eigenleistung und außerdem 45 000 Euro Geld einbringen, die Stadt gibt 180 000 Euro. Außerdem fließen noch 90 000 Euro Zuschuss vom Badischen Sportbund für die 335 000 Euro-Investition. Die beiden Vereine sind von Montag an für 25 Jahre Mieter im Jahnstadion und gewährleisten als Gegenleistung für den Zuschuss fortan die Pflege des östlichen Teils des Sportgeländes.
Für beide geht es mit Hochdruck darum, Geld zusammenzubekommen. Der FCN hat 500, der HSV 370 Mitglieder angeschrieben, und Löffler berichtet von "vielen positiven Signalen" ; man sei zuversichtlich, die Herausforderung zu bewältigen. Wer die beiden Fußballvereine unterstützen möchte, kann Geld spenden auf: Konto 4464764 bei der Sparkasse Hochschwarzwald (BLZ 68051004) und Konto 17957724 bei der Volksbank Hochschwarzwald (BLZ 68090000).
FCN-SVNH
Bild: Peter Stellmach BZ
     
 
Kunstrasenplatz (26.06.08 - Badische Zeitung) 

Anpfiff für den neuen Kunstrasenplatz

Stadt hilft FCN und HSV, aber auf beide kommt viel Arbeit zu / Umwandlung so schnell wie möglich

TITISEE-NEUSTADT (pes). Auf den FC Neustadt und den SV Hölzlebruck kommt viel Arbeit zu: Die Spitzen der beiden heimischen Fußballvereine müssen Bauleiter spielen und gleichzeitig Geld sammeln, die Mitglieder sich auf Einsätze mit Pickel, Schaufel und Schubkarren einstellen. Als Lohn der Mühen erwartet sie ein Kunstrasenplatz im Jahnstadion als Ersatz für den berüchtigten Hartplatz, auf dem sich Generationen von Fußballern die Knie aufgeschürft und die Haut von den Schenkeln geschrubbt haben. Der Gemeinderat hat am Dienstagabend das Finanzierungskonzept abgesegnet.
An der Notwendigkeit bestanden nie Zweifel. Selbst Bürgermeister Armin Hinterseh erinnerte sich aus eigenen C-Jugend-Zeiten mehr an den Horror vor dem Platz als an das Ergebnis der "Packung" , die er und seine Mannschaft seinerzeit auf die Heimfahrt mitbekamen. Allein: Wer sollte es bezahlen? Die Stadt hat eigentlich kein Geld. Und trotzdem gelang ein "ein Schritt in die richtige Richtung", freute sich Hinterseh gestern bei einem Gespräch mit den Vorsitzenden Arnold Löffler (FCN) und Josef Heizmann (HSV).
Den entscheidenden Anstoß gab die Zuschusszusage des Badischen Sportbunds über 90 000 Euro. Dazu kam die Bereitschaft der Vereine, für 20.000 Euro Eigenleistung und 45.000 Euro an Geld einzubringen. Da erklärten sich Stadtverwaltung und Gemeinderat bereit, 180.000 Euro obendrauf zu legen, obwohl das Geld im Haushalt gar nicht vorgesehen ist. Die Gesamtkosten für den Kunstrasenplatz belaufen sich auf 334.567 Euro.
Derlei Großzügigkeit erwuchs aber nicht nur aus der Erkenntnis, dass beide Vereine gut funktionieren und "erstklassige" Jugendarbeit leisten. Sondern auch aus der Einsicht, dass der finanzielle Einsatz der Stadt langfristig sparen hilft.
Denn die hauptamtliche Stelle des Platzwarts wird laut Hintersehs Personalkonzept nach Johann Saiers Abschied in den Ruhestand nicht mehr neu besetzt. Ab dem Zeitpunkt übernehmen die Vereine für 25 Jahre den östlichen Teil des Jahnstadions (25.000 Quadratmeter) und pflegen dort Plätze und Anlagen (ohne Parkplatz, Clubhaus, Funktionsgebäude). Sie sind auch verantwortlich für das spielbereite Herrichten des Rasenplatzes (Linien ziehen, Tore stellen), die Stadt bleibt dort weiter für das Mähen zuständig. Schulsport und andere Nutzungen bleiben garantiert. Zudem müssen FCN und HSV als Bauherr auftreten und Planung, Ausschreibung, Vergabe und Bauabwicklung komplett in Eigenregie erledigen. Hinterseh sprach angesichts dieses Pflichtenkatalogs von einem "großen Entgegenkommen der Vereine". Löffler und Heizmann gaben den Dank zurück.
Der Gemeinderat diskutierte mit dem einhelligen Tenor: Es wird höchste Zeit. SPD-Fraktionssprecher Roland Weis sprach von einer gewissen Dynamik dadurch, dass viele umliegende Vereine inzwischen auf Kunstrasenplätzen spielen, ausgerechnet die Fußballer des Mittelzentrums aber noch auf einem "Betonplatz" kicken. Die bessere Situation der anderen Vereine erklärt sich laut Weis mit Eigenverantwortung. Vernünftigerweise, sagte er, habe man sich grundlegende Gedanken über das Jahnstadion gemacht, Eigenverantwortung trage nun auch in Neustadt Früchte. Bernhard Schindler (CDU) zeigte sich froh, dass die verbesserte Haushaltslage das Vorhaben begünstige. Leopold Winterhalder (Grüne) befand, das gefundene Modell helfe allen.
Weil sich die Dinge kurzfristig entwickelt haben, fällt es Löffler und Heizmann schwer, einen Zeitplan festzulegen. Die Parole lautet "So schnell wie möglich", am besten während der Pause im Spielbetrieb. Doch erst muss mit der Firma ein Termin bestimmt werden, dann müssen die Helfer die Vorarbeit erledigen, dann braucht die Firma fünf Wochen, danach muss - wieder in Eigenleistung - drum herum alles gerichtet werden.
Trotz der sich abzeichnenden Belastungen freuen sich Löffler und Heizmann. Endlich werde der Zündstoff aus der ewigen Diskussion um die Nutzung der Plätze herauskommen, atmet Löffler auf. Beide Vereine bieten derzeit je zwei Aktiven- und zwölf beziehungsweise zehn Jugendmannschaften auf, außerdem reißen sich weder die Gastgeber noch die gegnerischen Mannschaften darum, auf dem Hartplatz auflaufen zu müssen. Dieser hätte übrigens, fügt Heizmann an, sowieso überholt werden müssen.
Eine Hauptaufgabe wird es nun sein, Geld zu beschaffen. Dazu werden Briefe an die Mitglieder verschickt mit der Bitte, symbolisch einen "Baustein" zu erwerben. Ein Spielfeldabschnitt kostet 50 Euro, die Eckfahnen je 150 Euro, die Elfmeterpunkte und der Anstoßpunkt je 250 Euro. Wer lieber in die Fläche gehen möchte, kann buchstäblich auf seine Kosten kommen: Beispielsweise ein Fünf-Meter-Raum ist mit 800 Euro angesetzt, der Anstoßkreis mit 1500 Euro kalkuliert, ein Strafraum für 2000 Euro zu haben. Für das Tor muss man 5000 Euro hinblättern. Für die Bausteine gibt’s Zertifikate und auf einem großen Plan den Vermerk des Spendernamens. Bürgermeister Hinterseh ging gestern mit gutem Beispiel voran und sicherte sich den Anstoßpunkt

Badische Zeitung vom Samstag, 4. Oktober 2008 

Ziel erreicht dank Schulterschluss
FCN und HSV weihen den neuen Kunstrasenplatz ein / Rudi Krämer würdigt das Zusammenspiel als "Modell" und "beispielhaft"
Von unserem Redakteur Peter Stellmach

TITISEE-NEUSTADT. Den Feiertag der Einheit als Feiertag für König Fußball in Neustadt auszuwählen, erwies sich als Volltreffer. Denn die Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes im Jahnstadion gestern darf als Musterbeispiel angesehen werden für die Einheit unter zwei Fußballvereinen, die alle sportliche Konkurrenz beiseite schieben, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Rudi Krämer, Vizepräsident des Südbadischen Fußballverbands, lobte die enge Zusammenarbeit von FC Neustadt und SV Hölzlebruck als "Modell" und "Paradebeispiel für bürgerschaftliches Engagement" , auf die man stolz sein könne. Krämer nannte die Investition in die Jugend eine Investition in die Zukunft und wünschte den Jungen und Mädchen viel Spaß und faire Spiele. Die Zukunft im Blick, ermahnte er die Beteiligten, auf dem Erreichten nicht auszuruhen. Das Jahnstadion brauche dringend neue Umkleidekabinen, die alten entsprechen nicht mehr den heutigen Erfordernissen.
Vor der Derby-würdigen Kulisse aller Mannschaften beider Vereine — stark vertreten vor allem der Nachwuchs — und an die 200 Fans würdigten mehrere Redner das Werk, das seit drei Wochen fertig und auch schon in Betrieb ist. Bürgermeister Armin Hinterseh, der von seinen leidvollen Erfahrungen auf dem Hartplatz berichten konnte, freute sich vor allem über den gelungenen "Systemwechsel" : Nicht die Vereine hätten gefordert und auf die Erfüllung ihres Wunsches vielleicht noch lange gewartet, sondern dank der Bereitschaft der Vereine habe die Stadt mitziehen können, und der Einsatz der Vereine von der Bauleitung bis zur Umsetzung habe die Entscheidung des Gemeinderats, überplanmäßig Geld bereitzustellen, dann vollauf gerechtfertigt.
Die beiden Vorsitzenden, Arnold Löffler für den FCN und Sepp Heizmann für den HSV, riefen das rasche Werden des Vorhaben in kurzer Zeit in Erinnerung. Der Platz war mit 335 000 Euro veranschlagt. Dank dem Mietvertrag zwischen Stadt und Vereinen, in dem sich FCN und HSV verpflichtet haben, fortan den östlichen Teil der Anlage zu pflegen, gab die Stadt 180 000 Euro. Der Badische Sportbund sprang mit 90 000 Euro bei. Die Vereine müssen letztlich 65 000 Euro aufbringen. Über die Aufteilung in Parzellen, Sonderflächen und Markierungen für eine Spendenaktion sind dank mehr als 300 Spendern fast 44 000 Euro hereingekommen, von den mehr als 900 Parzellen und können aber noch gut 280 erworben werden. Mehr als 1500 Helferstunden sind inzwischen aufgelaufen. Löffler und Heizmann würdigten vor allem Alfons Janisch und Rudolf König , die als "Manager" des Projekts gewirkt und auch kräftig zugepackt haben, außerdem Lothar Wehrle und Miroslav Stankovic als die Fleißigsten der Helfer aus allen Generationen. Löffler lobte: "Sie alle hätten es verdient, namentlich genannt zu werden" . Heizmann freute sich: "Ein Traum ist wahr geworden, wir haben jetzt einen der modernsten und besten Kunstrasenplätze."
Pfarrer Ziegler und Diakon Schmider weihten den Platz. Grußworte überbrachten Kuno Kajan, Vorsitzender des Bezirks Schwarzwald, sowie Werner Schubnell für die Arge Sport und Michael Eckert vom SV Titisee; die beiden wünschten FCN und HSV viel Erfolg — es müsse ja nicht gegen den SV Titisee sein. Viel Fußball und Unterhaltung bestimmten des Rest des Tages. Die Mannschaft aus den Vereinsvorständen bezwang Stadtverwaltung-/Gemeinderat mit 7:1. Torschützen waren Frank Krämer (2), Nenad Kapetanovic (2), Rolf Eckert, Thorsten Willmann und Michael Aepfelbach; den Ehrentreffer erzielte Andreas Morasch.
Badische Zeitung, 8. August 2009
Pflastersteine statt rundes Leder

TITISEE-NEUSTADT (akh). 8000 Quadratmeter pflastern, das ist keine einfache Aufgabe. Die Mitglieder des Fußballclubs Neustadt und des Sportvereins Hölzlebruck haben jetzt gemeinsam die Umrandung des neuen Kunstrasenplatzes im Jahnstadion in Angriff genommen. Damit nicht zu viele Steine, Dreck und Gras in den Kunstrasen gelangen, muss rundherum gepflastert werden. Rudolf König koordiniert die Arbeiten der ehrenamtlichen Helfer. Rund 15 000 Euro kostet die Baumaßnahme die beiden Fußballvereine, hinzu kommt noch ihre Eigenarbeit. Rund um den Kunstrasenplatz, der seit einem halben Jahr in Betrieb ist, wurde der Humus ausgehoben, Kies eingefüllt und verdichtet. Jetzt gilt es Stein um Stein zu verlegen. Zwischen neuem und altem Kunstrasenplatz wird der Weg 2,50 Meter breit, an den anderen Seiten des neuen Kunstrasens 1,20 Meter.
Ein neues Geländer wäre auch dringend erforderlich. Rost nagt an der Einfassung, die zudem zahlreiche Dellen aufweist. Ein neues Geländern kostet jedoch mindestens 10 000 Euro. Die Arbeiten gehen etwas schleppend, findet Rudolf König. Bis zum Ferienende will er aber fertig sein. Immerhin nutzen gerade die Schulen den Kunstrasenplatz ausgiebig. Einen festen Helferstamm stellen die Fußballrentner.
Dass sie keinerlei Unterstützung von der Stadt erhalten, finden die Fußballer unverständlich. Zwar seien sie Mieter des Platzes und für die Reinigung zuständig, doch der Kunstrasenplatz werde auch von anderen Gruppen genutzt.
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